Medien

Den Medien wird in demokratischen Systemen nicht nur eine wichtige Bedeutung zugeordnet, sondern werden diese oft auch als die sogenannte 4 „Gewalt“ bezeichnet. Diese Betrachtungsweise wird insbesondere verdeutlicht und bestätigt, wenn man die Rolle der Medien bei der Meinungsbildung der Öffentlichkeit berücksichtigt. Im Idealfall sollen Medien die Menschen über, angefangen von globalen bis hin zu lokalen politischen und gesellschaftlichen Themen und Ereignisse objektiv Informieren, damit diese sich wiederum ein objektives Urteil dazu bilden können. Viele der Themen sind sehr komplex und erfordern erstens eine gründliche Recherche und zweitens eine Darstellung, die frei von persönlichen Emotionen und Meinungen ist. Da diese Voraussetzungen leider nicht immer gewährleistet sind, kann es deshalb zu starken Verzerrungen und Missverständnissen kommen. Die Informationen haben nicht nur direkten Einfluss auf das politische Urteil der Bevölkerung, sondern auch auf das gesellschaftliche Miteinander. Intoleranz in zwischenmenschlichen Beziehungen und Angst vor seinen Mitmenschen können als Folge einer medialen Fehlinformation dazu führen, dass die erste Begegnung der Menschen mit Vorurteilen behaftet ist und folglich der Dialog beträchtlich erschwert wird.

Unter dem Motto „Good news are bad news“ verkaufen sich negative Schlagzeilen leider besser als positive und solange der Verkaufsdruck auch bei den Medien herrscht, wird der Fokus der Berichterstattung hierin liegen. Den Zweck dieser Arbeitsgruppe sehen wir darin, subjektive und falsche Darstellungen in den Medien durch Informationsveranstaltungen und Projekte zu korrigieren. Die Medien sollen dazu initiiert werden, das Miteinander, die Integration und den Dialog fördernde Themen stärker zu erwähnen als es in den Medien aktuell leider der Fall ist.