Ziele

Unsere pluralistische Gesellschaft lebt einerseits von ihrer Diversität, aber andererseits auch von einem Wir-Gefühl, das nur durch einen regen und aufrichtigen Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes gewährleistet werden kann. Dieses Wir-Gefühl brauchen wir heute dringender denn je. Darum setzen wir uns für die Schaffung von gegenseitigem Vertrauen und für eine gelingende Kommunikation zwischen Menschen und mit unterschiedlichen Hintergründen ein. Die interkulturelle und –religiöse Verständigung spielt dabei für uns eine zentrale Rolle. Während diese Verständigung auf der individuellen Ebene oftmals gut gelingt, ist das gesamtgesellschaftliche Bild noch zu oft von Vorurteilen und einem angespannten Diskursklima geprägt. Wir sind der Überzeugung, dass es im Interesse sowohl der Mehrheitsgesellschaft, als auch der Minderheiten ist gegenseitige Vorurteile abzubauen und ein Gesprächsklima des gegenseitigen Respekts zu schaffen. Unser Ideal es ist es dabei gemeinsame Perspektiven für unsere Zukunft auf der Basis der demokratischen Grundordnung und des Grundgesetzes zu finden. Wir möchten:

• in unserer pluralistischen Gesellschaft den Spannungen und Vorurteilen vorbeugen und sie abbauen.

• Personen auszeichnen, würdigen und bekanntmachen, die sich um den Dialog und Frieden verdient gemacht haben.

• Hilfestellungen bieten und durch kompetente Referenten die Wichtigkeit des Interkulturellen und –religiösen Dialogs an Privatpersonen, Vereinen, Schulen und anderen Ausbildungsstätten vermitteln.

• Pädagogen und Sicherheitsbeamten in interkulturellen und –religiösen Belangen fortbilden

• Stellung zu diskriminierenden und extremistischen Handlungen aus allen Richtungen, die sich anschicken das friedliche Zusammenleben zu gefährden, beziehen.

• Die Integration von Zuwanderern durch Vertrautmachung mit der Kultur und der Werteordnung Deutschlands und des deutschen Rechtssystems fördern.